Low Carb

29.01.2019

Low-Carb einfach gebacken kriegen

Das Prin­zip hin­ter Low Carb ist sim­pel: Der mensch­li­che Kör­per ver­brennt bei einer redu­zier­ten Koh­len­hy­drat-Zufuhr mehr Fett. Stel­len Sie sich den mensch­li­chen Kör­per als Auto vor, des­sen Bewe­gung von zwei Tanks gespeist wird. In einem Tank sind die von Ihnen auf­ge­nom­me­nen Koh­len­hy­dra­te. Im ande­ren Tank sind Ihre kör­per­ei­ge­nen Fet­te. Erst wenn Ihr Spei­cher an Koh­len­hy­dra­ten auf­ge­braucht ist, fängt die Ver­stoff­wech­se­lung von Kör­per­fett an und Sie ver­lie­ren Gewicht. “Low Carb” ist also eine Ernäh­rungs­wei­se mit Fokus auf die redu­zier­te Auf­nah­me von Koh­len­hy­dra­ten. Sich low carb zu ernäh­ren ist kein Hexen­werk und ohne gro­ßen Ver­zicht im All­tag umsetz­bar. Nir­gends ist  fest­ge­legt, wie nied­rig die Zufuhr an Koh­len­hy­dra­ten sein muss, es geht eher um den Fokus auf eine mög­lichst Koh­len­hy­drat­ar­me Ernäh­rung.

Low-Carb ist nicht No Carb

Grund­sätz­lich ist unser Kör­per und vor allem unser Gehirn auf Koh­len­hy­dra­te ange­wie­sen. Koh­len­hy­dra­te ganz weg zu las­sen ist also nicht die Lösung des Pro­blems. Statt­des­sen wird ver­sucht, die redu­zier­ten Koh­len­hy­dra­te aus mög­lichst vie­len Bal­last­stof­fen zu gewin­nen, um die Ver­dau­ung zu unter­stüt­zen. Auch bei Fet­ten soll­te unter­schie­den wer­den: Hoch­wer­ti­ge pflanz­li­che Öle wie Kokos­öl, Lein­öl, Oli­ven­öl sind tie­ri­schen Fet­ten und Indus­trie­ölen vor­zu­zie­hen, aber auch Samen, Nüs­se, Avo­ca­do und fett­rei­che Fische wie Hering, Lachs oder Makre­le unter­stüt­zen eine koh­len­hy­drat­ar­me Ernäh­rung.

Kalorienarm aber sexy

Low Carb hat nichts mit Ver­zicht zu tun. Gera­de beim Früh­stück mag kaum jemand auf ofen­fri­sche Bröt­chen oder süße Teig­wa­ren ver­zich­ten. Doch der hohe Zucker- und Mehl­an­teil in den meis­ten Rezep­ten ver­bie­tet die­se bei einer koh­len­hy­drat­ar­men Ernäh­rung. Eine gute koh­len­hy­dratre­du­zier­te Alter­na­ti­ve kann in die­sem Fall das Backen mit Eiweiß­pul­ver sein. Low-Carb hat abso­lut nichts mit dem Ver­zicht auf Brot oder Kuchen zu tun, ganz im Gegen­teil: Bei die­ser Ernäh­rungs­wei­se geht es vor allem dar­um, die koh­len­hy­dratrei­chen Zuta­ten durch bes­se­re Alter­na­ti­ven zu erset­zen. 

Backen mit redu­zier­ten Koh­len­hy­dra­ten ist ohne wei­te­res mög­lich. Bei­spiels­wei­se Nuss­meh­le und Saa­ten sind eine koh­len­hy­drat­ar­me, gesun­de und sehr lecke­re Alter­na­ti­ve zu her­kömm­li­chen Meh­len. So eig­net sich bei­spiels­wei­se Man­del­mehl wun­der­bar zum Backen von Kek­sen, Kuchen und Muf­fins wie auch für Bro­te und Bröt­chen. Pro­bie­ren Sie unse­re köst­li­chen Brow­nies. Geba­cken ganz ohne Indus­trie­zu­cker, dafür mit lecke­rem Man­del­mehl.

Bei Mito­back geht es um gesun­den Genuss ohne Ver­zicht. . Dies hat vie­le posi­ti­ve Neben­wir­kun­gen wie Gewichts­ver­lust (bei guten Ver­wer­tern), Gewichts­zu­nah­me (bei Schnell­ver­bren­nern), bes­se­res Kör­per­ge­fühl, gesün­de­re Zäh­ne, Ver­mei­dung von Hie­pern, Mit­tags­lö­chern und ein­fach ein gutes “Bauch­ge­fühl” (Magen- und Darm­ak­ti­vi­tät). 

Alle Vorteile auf einen Blick

  1. Lang­fris­ti­ge Gewichts­re­du­zie­rung ohne Hun­ger oder Ver­zicht.
  2. Neue Ess­ge­wohn­hei­ten mit neu­en, gesun­den Lebens­mit­teln.
  3. Low-Carb ist eine gesun­de Lebens­wei­se.
  4. Eiweiß­rei­che Nah­rung ver­hin­dert Heiß­hun­ger­at­ta­cken.
  5. Durch die stär­ke­re Aus­ein­an­der­set­zung mit Lebens­mit­teln ver­bes­sert sich das Bewusst­sein für den eige­nen Kör­per.

Nährwerte

Wei­zen-
mehl
Rog­gen-
mehl
Din­kel-mehl Kokos-
mehl
Man­del-
mehl
Wal­nuss-mehl Lein­sa­men-mehl
Brenn­wert 
in kcal
343 324 357 290 428 399 369
Fett 1,0 1,3 3,0 5,8 15 14,8 18,8
Koh­len­hy­dra­te 70,9 68 66 18 8,4 16,5 2,7
Eiweiß 10,8 7,0 12,4 16 56 43,8 31,7
Bal­last­stof­fe 3,5 6,0 8,0 38,8 0 12,5 40,8