Warum sind Ballaststoffe so gesund?

31.03.2021

BALLASTSTOFFE – das klingt zunächst einmal negativ, nach etwas Überflüssigem, Wertlosen, unnützer Ballast – und warum sind Ballaststoffe dennoch so gesund? Leider hat sich dieser unpassende Begriff festgesetzt und bis heute gehalten. Obwohl er nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen komplett widerlegt ist. Denn Ballaststoffe zählen heute mit zu den wichtigsten Faktoren einer gesunden, ausgewogenen Ernährung.

Warum sind Ballaststoffe so gesund?Ballaststoffe

Tatsächlich kann der Körper diese unverdaulichen Nahrungsbestandteile nicht verwerten, weshalb er sie wieder ausscheidet. Trotzdem sind diese Pflanzenstoffe extrem wichtig. Denn Ballaststoffe sind gesund und gut für die Verdauung. Besonders wichtig sind sie für einen gesunden Organismus. Das wissen wir eigentlich alle. Trotzdem nehmen die meisten Menschen nur unzureichend Ballaststoffen zu sich. Im Durchschnitt essen wir 20 g pro Tag, es sollten aber mindestens 30 g sein. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind besonders reich an Ballaststoffen. Für unsere Verdauungsenzyme sind die Ballaststoffe wirklich reiner Ballast, sie können die Stoffe nicht abbauen. Doch einige Bakterien in unserem Darm sind genau auf diese Ballaststoffe angewiesen.

So empfiehlt auch die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“, das Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten durch eine ausreichende Ballaststoffzufuhr zu reduzieren. Zu den ernährungsbedingten Krankheiten gehören in diesem Bereich beispielsweise:

  • 1. Diabetes Typ 2
  • 2. Adipositas
  • 3. Bluthochdruck
  • 4. Herzkrankheiten

Was sind eigentlich Ballaststoff?

Überdies ist Ballaststoff ein Sammelbegriff, unter dem Bestandteile pflanzlicher Nahrung (Faserstoffe oder Pflanzenfasern) zusammengefasst werden. Nahrungsfasern in der englischen Sprache werden mit „dietary fibers“ übersetzte und daher finden sich in vielen Produktbeschreibungen auch das Wort Fiber (Faser) wieder. Auch können Faserstoffe von den körpereigenen Enzymen des menschlichen Magen-Darm-Traktes nicht abgebaut werden. Sie werden deshalb im Dünndarm nicht resorbiert und gelangen in den Dickdarm. Diese nimmt der Mensch über pflanzliche Kost zu sich. Dabei wird unterschieden zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Für den menschlichen Organismus sind sie absolut notwendig.
  Lösliche Ballaststoffe   Unlösliche Ballaststoffe
  • fungieren als Quellstoffe und binden dadurch eine große Menge an Wasser
  • ebenso spielen sie eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel
  • senken zum Beispiel die Blutfettwerte und helfen dem Körper, Cholesterin auszuscheiden
  • binden Gallensäuren, sodass diese vermehrt ausgeschieden werden, was wiederum die Produktion neuer Gallensäuren im Blut ankurbelt, wobei Cholesterin verbraucht wird
  • binden weniger Wasser
  • Stuhlvolumen erhöht sich und dadurch wird die Darmtätigkeit angeregt
  • lindern zudem Probleme wie Verstopfung
  • zum Beispiel Pektine, Inulin, Oligofruktose, lösliche Hemizellulosen
  • vor allem in Obst und Gemüse enthalten
  • zum Beispiel Zellulose, unlösliche Hemizellulose, Lignin
  • vorwiegend in Getreide und Hülsenfrüchten

Ballaststoffbestandteile kommen in den unterschiedlichsten pflanzlichen Ausgangsstoffen wie zum Beispiel Haferkleie, Kartoffeln, verschiedenen Mehlen und Pseudomehlen und Obst vor. Allerdings in ganz unterschiedlicher Konzentration. Zum Beispiel hat ein Apfel einen durchschnittlichen Ballaststoffgehalt von gerade einmal 17%. Zum Beispiel eine Haferkleie, die zu Omas Zeiten als Verdauungsunterstützung zum Einsatz kam, kommt auch nur auf 46%. Dafür enthalten beide viele weitere mehr oder weniger geschmacksaktive Bestandteile, die von den Verbrauchern meist nur bedingt in alltäglichen Nahrungsprodukten akzeptiert werden.

Vorteile einer ballaststoffreichen Ernährung:

  • indes verringert es die Energiedichte der Nahrung und beugt Übergewicht vor
  • zudem verstärkt und verlängert es das Sättigungsgefühl
  • überdies beeinflusst es den Cholesterinspiegel positiv
  • außerdem verhindert es Reizdarm und lindert Verstopfung
  • ebenso beugt es Karies vor

Pflanzliche Fasern bei MITOBACK

Gleich aus mehreren Gründen lieben wir von MITOBACK die pflanzlichen Fasern!
Denn die Fasern werden aus nachwachsenden, natürlichen Pflanzenrohstoffen hergestellt.
Zudem sind die Eigenschaften in der Verwendung Verwendungseigenschaften optimal. Je nach Rezepturaufbau ersetzen sie im Volumen Fettanteile oder andere Kalorien- oder Energieträger und ebenso unterstützen sie den Sättigungseffekt. Schließlich führt das zu einem verbesserten CO2-Footprint.

Kurzum: Gesund. Lecker. Natürlich. Nachhaltig. Sicher

Die von uns verwendeten Ballastoffe wie Apfel‑, Bambus‑, Hafer- und Kartoffelfasern werden durch ein besonderes Herstellverfahren schonend aus den Pflanzengrundstoffen herausgewaschen. Der daraus gewonnene konzentrierte Ballaststoff steht dann für die Verwendung in Lebensmittelrezepturen zur Verfügung. Das Konzentrat sind reiner Form und zudem ohne negative Geschmackskompenten. Außerdem ist ein Ballaststoffgehalt von bis zu 97% besonders bevorzuheben.

Sowohl Bambusfasern als auch Haferfasern verleihen Brot, Brötchen und Kuchen eine tolle Konsistenz und sorgen für ein langes Sättingsgefühl. Ebenso lassen sich mit Apfelfasern wunderbar Kuchen backen oder Süßspeisen andicken.
Somit sind die Fasen eine gute Alternativen zu herkömmlich konventionellen Mehlen und Konservierungsstoffen.

Immer noch nicht überzeugt?
Dann können sicherlich die wunderbaren Nährwerte entscheidend beitragen:

Apfel-Faser Bambus-Faser Hafer-Faser Kartoffel-Faser Flohsamen-Mehl
Brennwert/ Energie in kcal 293 236 187 234 194
Fett in g 3,0 0,3 0,0 0,3 0,1
Kohlenhydrate in g
davon Zucker in g
35,0
28,0
21,1
0,2
0,1
0,0
19,0
0,6
2,2
0,2
Ballaststoffe in g 55,0 66,5 89,0 67,0 86,5
Eiweiß in g 4,0 6,3 4,0 5,2 2,9

Schließlich eignen sie sich ideal für die Ballaststoffanreicherung moderner Nahrungsmittel.