Backen mit Molkeneiweiß

09.09.2019

Sicher­lich habt ihr schon fest­ge­stellt, dass wir in unse­ren Back­mi­schun­genBacken mit Molkeneiweiß
ger­ne Mol­ken­ei­weiß ver­wen­den. Aber was ist das eigent­lich genau?

 

Backen mit Molkeneiweiß

 

Mol­ken­ei­weiß wird auch Mol­ken­pro­te­in oder Eiweiß-Pul­ver genannt. Viel­leicht ist euch aber auch der eng­li­sche Begriff “Whey” eher geläu­fig.

Das Eiweiß-Pul­ver wird aus Milch gewon­nen.

 

Die tie­ri­sche Milch besteht aus Mol­ken­ei­weiß und Kasein.
Also wird Mol­ken­ei­weiß als Neben­pro­dukt bei der Käse­her­stel­lung gewon­nen. Durch den Pro­zess der Flo­ckung wird das Kasein abge­spal­ten und das rei­ne und hoch­wer­tigs­te Mol­ken­ei­weiß wird an der Ober­flä­che abge­schöpft.
Die Bezeich­nung Mol­ken­pro­te­in wird aus dem Umstand abge­lei­tet, dass die Pro­te­ine die­ser Frak­ti­on Haupt­be­stand­teil der Pro­te­ine in Mol­ke sind.


Wir ver­wen­den in unse­ren Back­mi­schun­gen vor­wie­gend die­ses Mol­ken­ei­weiß­pul­ver in sei­ner neu­tra­len Form ohne Ver­schmacks­ver­stär­ker.
Zudem zeich­net sich das Mol­ken­ei­weiß­durch sei­ne äußerst schnel­le und leich­te Ver­dau­lich­keit aus.

Bei einer koh­len­hy­dratre­du­zier­ten Ernäh­rung ist der Mus­kel­er­halt wich­tig. Damit unter­stützt das Mol­ken­ei­weiß opti­mal eine Low Carb Ernäh­rungs­form.
Für Sport­ler ist Mol­ken­ei­weiß das bevor­zug­te Eiweiß für die Rege­ne­ra­ti­on und den Mus­kel­auf­bau.

 

Eigenschaften vom Molkeneiweiß

Mol­ken­pro­te­in gilt als kom­plet­tes Pro­te­in, da alle neun essen­ti­el­len Ami­no­säu­ren im Mol­ken­pro­te­in ent­hal­ten sind.
Da der mensch­li­che Kör­per die­se Ami­no­säu­ren nicht sel­ber her­stel­len kann und muss er sie mit der Nah­rung auf­neh­men, da sie lebens­not­wen­dig sind.

Die­se hei­ßen:

  • His­tidin
  • Iso­le­ucin
  • Leu­cin
  • Lys­in
  • Methio­nin
  • Phe­nyl­ala­nin
  • Threo­nin
  • Tryp­tophan
  • Valin

 

Was macht es so gesund?
Deshalb halten Ernährungsexperten das Molkeneiweiß für so gesund:

  • Es gilt als hoch­wer­tigs­tes Eiweiß, da es die meis­ten essen­zi­el­len Ami­no­säu­ren ent­hält
  • Der Kör­per ver­ar­bei­tet das Mol­ken­ei­weiß rasend schnell – und des­halb eig­net es sich beson­ders gut zum Mus­kel­auf­bau
  • Unter­stützt die Pro­duk­ti­on von Glutathion, das unse­re Kör­per­zel­len vor frei­en Radi­ka­len schützt
  • Ent­hält sehr viel Tryp­tophan, wel­ches see­li­sche Aus­ge­gli­chen­heit zur Fol­ge hat und damit einen bes­se­ren Schlaf för­dern kann

 

Weiterhin möchten wir ein paar Vorurteile aus dem Weg räumen:

1) Eiweiß­pul­ver ist nur für Shakes geeig­net: zum Backen und Kochen ist Eiweiß­pul­ver her­vor­ra­gend geeig­net, da mit Eiweiß­pul­ver Gerich­te weit­aus sät­ti­gen­der sind.
Wir haben zum Bei­spiel unse­re Eiweiß-Früh­stücks-Kek­se als tol­le Früh­stücks-Alter­na­ti­ve im Ange­bot oder die Vari­an­te mit Cran­ber­ries. Bei­de sind sehr sät­ti­gend und vol­ler guter Inhalts­stof­fe.

2) Beim Erhit­zen wird das Eiweiß zer­stört: Auch nicht kor­rekt, denn unser Kör­per nimmt das benö­tig­te Eiweiß aus der Nah­rung auf, egal ob es gekocht wur­de oder nicht.

3) Eiweiß­pul­ver machen dick: von zu viel Eiweiß kann man nicht dick wer­den. Eiweiß stärkt nicht nur die Mus­ku­la­tur, es sät­tigt und regt den Stoff­wech­sel an Auch ist es essen­ti­ell für die Gesund­heit.

4) Nur für den Mus­kel­auf­bau zu kon­su­mie­ren: Eiweiß soll­te zum fes­ten Bestand in der täg­li­chen Ernäh­rung wer­den. Eine aus­ge­wo­ge­ne, eiweiß­rei­che Ernäh­rung sät­tigt hält Mus­kel­ge­we­be stark und straff sowie Kno­chen sta­bil.

5) Eine unna­tür­li­che und künst­li­che Zutat: das extra­hier­te Eiweiß­pul­ver wird aus Milch, Eiern und Pflan­zen gewon­nen und ist somit 100% natür­li­chen Ursprungs.

 

Wenn ihr nun Appe­tit auf ein paar eiweiß­rei­che Back­mi­schun­gen habt, dann viel­leicht die­se:

Hel­les Kas­ten­brot mit Kokos

Küch­lein

Man­del­ge­bäck

 

Ihr habt Fra­gen zu die­sem Blog-Bei­trag?
Dann nicht zögern und schreibt mir ein­fach.

Mit bes­ten Grü­ßen
Eure Judith